HomePod und HomeKit – Erster Eindruck und Erfahrungsbericht

Seit einigen Wochen haben wir hier den HomePod von Apple. Wie von Apple gewohnt, war die Einrichtung einfach und der HomePod hat sich nahtlos in das vorhandene HomeKit und Apple Environment eingefügt. Es erschien sofort nach dem einschalten des iPhones ein Fenster, so dass man direkt mit der Einrichtung los legen konnte.  Generell verfügt der HomePod über keine eigene App, sondern wird als Teil des HomeKit geführt.

HomePod funktioniert auf Anhieb mit HomeKit

Da Siri derzeit nur Englisch sprechen kann, muss man erstmal umdenken, wie die Befehle auf Englisch heißen. Auf anhieb funktionieren „Turn off all lights“ oder „Open Blind“, da Apple hier dem Device Type entsprechend schaltet. Auch Szenen wie unsere „Ambient“ Szene funktionieren auf anhieb. Auch die von Apple vorgeschlagen Szenen wie „Guten Morgen/Nacht“ oder „Kommen/ Gehen“ konnten direkt genutzt werden, auch ohne vorheriges übersetzen.

Nachdem die Räume und Geräte übersetzt wurden, können die Lampen, Rollläden, Heizung, Sicherheitssystem und alle anderen von Apple unterstützten Geräte einzeln gesteuert werden, beziehungsweise alle Geräte in einem Bereich oder Raum, so dass zum Beispiel alle Rollläden im Erdgeschoss geschlossen werden.

HomePod steuert nur ein Teil des Smarthomes – aus Sicherheitsgründen

Sind dann auch noch ein paar Szenen definiert, dann kann der HomePod jetzt fast das ganze Smarthome steuern. Ja, aber nur fast! Sicherheitsrelevante Geräte, wie das Türschloss oder das Sicherheitssystem können nicht oder nur teilweise genutzt werden. Zu Recht verweigert SIRI das Öffnen der Tür oder das Deaktivieren der Alarmanlage. Mit einem freundlichen Hinweis verweist SIRI darauf, das iPhone oder iPad zu nutzen, da hier eine Authentifizierung über Nummern Code, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung möglich ist. Zusammengefasst ist der HomePod eine wirkliche Erweiterung für das Smarthome. Klar sagen jetzt die ALEXA-, GoogleHome- und andere Nutzer, das können wir schon lange und günstiger. Keine Frage, das ist richtig. Richtig ist auch, dass man dank der übergreifenden Software von Apple wirklich schnell bei der Installation ist. HomeKit Nutzer fangen ja nicht mit dem HomePod als erstes Gerät an, sondern haben in der Regel schon ein paar Geräte. Das heißt man schließt sein HomePod an den Strom an, richtet den HomePod innerhalb von 2 Minuten ein und kann danach sofort loslegen sein Smarthome zu steuern. Schön ist auch, dass auf allen Geräten die HomeKit Daten über die iCloud synchronisiert werden und Änderungen gefühlt in Echtzeit stattfinden. Also mal schnell auf dem iPhone eine Szenen für das Video anpassen, speichern, SIRI Befehl aussprechen, und in der Sekunde wird die geänderte Szenen ausgeführt.

Bemerkung zum Abschluss – ohne Bezug zu HomeKit

Generell dachte ich, Apple macht mit dem HomePod einen äquivalenten zu amazons Echo und dank AirPlay 2 können dann auch bald andere Audio-Systeme wie das von SONOS integriert werden. Das war Theorie, denn der HomePod klingt fantastisch. Leider habe ich nur den Vergleich vom SONOS zu HomePod. Nicht viel größer wie das Play:1 bekommt Apple sehr sehr viel Sound raus. Die Höhen sind klarer, die Bässe sind nicht nur vorhanden sondern auch viel satter und sind sogar intensiver wie die von der alten Play:5. Das Apple TV mit dem HomePod koppeln sind zwei Tastendrücke und man hat sofort superklaren satten Sound. Wenn sich jetzt bald mehrere HomePods zusammenschließen lassen, dann stellt das eine wirkliche, für MultiRoom Audio Anbieter wie SONOS und Co., Konkurrenz dar.

Ich denke, dass Apple auch hier ein bisschen Bewegung in den Markt bringt. Wir dürfen gespannt sein.

 

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